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Kompostieren im Winter – was ist zu beachten?

Für den Kompostierungsprozess spielen neben dem Material auch äußere Faktoren eine wichtige Rolle. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Temperatur der Umgebungsluft.
Inhaltsverzeichnis

Kompostieren im Winter

Im Winter verlangsamt sich die Kompostierung deutlich. Bei Frost arbeiten Mikroorganismen nur noch eingeschränkt, der Prozess kommt jedoch nicht vollständig zum Stillstand.
Der Kompost „überwintert“ gewissermaßen und setzt seine Aktivität fort, sobald die Temperaturen wieder steigen.

Auch die Kompostwürmer passen sich an:
Sie ziehen sich zurück und überdauern die kalte Jahreszeit in Form von Kokons. Im Frühjahr schlüpfen daraus neue Würmer, die den Kompostierprozess wieder aktiv unterstützen.

Wichtig zu wissen

Auch wenn die Kompostierung im Winter langsamer abläuft, bleibt der Prozess stabil. Organisches Material wird weiterhin umgesetzt, nur eben in reduziertem Tempo.

Weiter befüllen im Winter

Der Komposter kann auch im Winter weiter befüllt werden. Küchenabfälle werden im Kompost zwischengelagert und später wieder aktiver umgesetzt, sobald die Temperaturen steigen.

Wichtig ist, nicht nur sehr nasses Material einzubringen. Papier, Papiersäckchen, trockenes Laub oder Karton helfen, Feuchtigkeit zu binden und Struktur zu erhalten.

Was bei Frost passiert

Bei starken Minusgraden kann der äußere Bereich einfrieren. Das ist kein Schaden und kein Zeichen für einen schlechten Kompost. Der biologische Prozess wird nur langsamer und startet bei milderen Temperaturen wieder von selbst.

Warum das im SUPERCOMP besonders gut funktioniert?

Durch die Bauweise des SUPERCOMP bleibt der Kompost auch bei kühleren Temperaturen aktiv. Die Vertikaldurchlüftung sorgt dafür, dass Sauerstoff kontinuierlich vorhanden ist – eine zentrale Voraussetzung für die Aktivität der Mikroorganismen.

Diese setzen organisches Material um und erzeugen dabei Wärme. So entsteht eine stabile Eigenwärme im Kompost, die den Prozess auch bei niedrigen Außentemperaturen unterstützt.

Dadurch wird die Kompostierung im Winter aufrechterhalten.

FAQ

Kann Kompost einfrieren?

Ja, bei starken Minusgraden kann der Kompost teilweise einfrieren. Der Prozess stoppt dann vorübergehend, setzt aber bei steigenden Temperaturen automatisch wieder ein.

Soll man im Winter weiter befüllen?

Ja, das ist problemlos möglich. Die Abfälle werden zwischengelagert und im Frühjahr schneller umgesetzt.

Was passiert mit den Kompostwürmern im Winter?

Sie ziehen sich zurück und überdauern die Kälte in Form von Kokons. Im Frühjahr schlüpfen neue Würmer und unterstützen den Kompostierprozess wieder aktiv.

Was sollte im Winter zusätzlich beachtet werden?

Sehr nasse Abfälle sollten mit trockenem Material ergänzt werden. So bleibt der Kompost luftiger und die Bedingungen für die Rotte bleiben stabil.